leerer Krug

Selbstfürsorge und Fülle: Warum du bei dir beginnen darfst

Du kannst nicht aus einem leeren Krug einschenken: Warum Selbstfürsorge der Anfang von Fülle ist

Und trotzdem versuchen genau das so viele Menschen jeden einzelnen Tag.

Immer wieder begegne ich wunderbaren, feinfühligen Frauen, die ein riesiges Herz für diese Welt haben. Sie möchten helfen, teilen, spenden, trösten, ihre Familie unterstützen und für die Menschen da sein, die ihnen am Herzen liegen.

Doch dabei vergessen sie sehr häufig einen Menschen: sich selbst.

Sie arbeiten bis zur Erschöpfung, stellen die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen und opfern manchmal sogar ihre Gesundheit. Tief in ihrem Inneren tragen sie den Glaubenssatz, dass es besonders liebevoll, selbstlos oder sogar edel sei, sich selbst hintenanzustellen.

Doch ist das wirklich die Absicht der Schöpfung?

Selbstfürsorge und Fülle beginnen bei dir

Vielleicht haben wir Selbstfürsorge viel zu lange mit Egoismus verwechselt.

Dabei bedeutet für sich selbst zu sorgen nicht, andere Menschen weniger zu lieben. Es bedeutet vielmehr, die eigenen körperlichen, emotionalen und finanziellen Ressourcen so zu stärken, dass wir überhaupt die Kraft haben, langfristig für andere da zu sein.

Denn was passiert, wenn dein eigener Krug leer ist?

Wenn dein Körper erschöpft ist, deine Gedanken ständig um Sorgen kreisen und finanzielle Ängste deinen Alltag bestimmen?

Dann wird selbst das Geben irgendwann zur Belastung.

Du darfst dich selbst mit einschließen

Für andere da zu sein und gleichzeitig gut für dich selbst zu sorgen, sind keine Gegensätze.

Du darfst beides wählen.

Du darfst großzügig sein und trotzdem Grenzen setzen.
Du darfst anderen helfen und gleichzeitig deine eigenen Bedürfnisse ernst nehmen.
Du darfst geben und gleichzeitig empfangen.

Genau darin liegt für mich eine ganz neue Form von Fülle.

Du bist unendlich geliebt – genau so, wie du bist

Jeder einzelne von uns ist zutiefst von Gott geliebt.

Du musst dir diese Liebe nicht durch Dauerleistung, Erschöpfung oder Selbstaufopferung verdienen. Dein Wert hängt nicht davon ab, wie viele Aufgaben du heute erledigst, wie vielen Menschen du hilfst oder wie viel du leistest.

Du bist bereits wertvoll, bevor du auch nur einen einzigen Punkt auf deiner To-do-Liste abgehakt hast.

Wenn du beginnst, das wirklich zu verstehen und anzunehmen, verändert sich auch deine Sicht auf Selbstfürsorge.

Sie wird nicht länger zu etwas, das du dir irgendwann erlaubst, wenn alles andere erledigt ist.

Sie wird zu einer bewussten Entscheidung für dein Leben.

Selbstfürsorge bedeutet, Gesundheit zu wählen

Dein Körper trägt dich durch dieses Leben. Ihn gut zu behandeln, ist deshalb kein Luxus.

Es bedeutet, ihm gute Nahrung zu schenken, dich zu bewegen, ausreichend zu schlafen und dir Ruhe zu erlauben, wenn du sie brauchst.

Es bedeutet auch, auf die leisen Signale deines Körpers zu hören, bevor sie laut werden müssen.

Du musst Erschöpfung nicht als Leistungsausweis tragen

Wir leben in einer Welt, in der Beschäftigtsein häufig mit Erfolg verwechselt wird.

Doch ständig erschöpft zu sein, beweist nicht, wie wertvoll oder engagiert du bist.

Was wäre, wenn Erfolg auch bedeuten dürfte, genügend Energie für dein Leben zu haben?

Zeit zum Durchatmen. Zeit für Menschen, die du liebst. Zeit für dich selbst.

Finanzielle Freiheit ist ebenfalls Selbstfürsorge

Auch unsere finanzielle Situation beeinflusst, wie frei und sicher wir uns fühlen.

Finanzielle Freiheit bedeutet für mich deshalb nicht, möglichst viel Geld anzuhäufen. Sie bedeutet, Möglichkeiten zu schaffen.

Sie kann dir ermöglichen, Entscheidungen nicht mehr ausschließlich aus Existenzangst treffen zu müssen.

Geld darf dir Zeit und Möglichkeiten schenken

Wenn du dir intelligente Strukturen und smarte Systeme aufbaust, kann sich dein Verhältnis zu Arbeit und Einkommen verändern.

Statt deine gesamte Zeit gegen Geld einzutauschen, beginnst du Strukturen zu schaffen, die dir langfristig mehr Freiheit ermöglichen.

Freiheit für deine Gesundheit.
Freiheit für deine Familie.
Freiheit für deine Herzensprojekte.
Und Freiheit, auch anderen Menschen etwas geben zu können.

Wohlstand bekommt dadurch eine völlig andere Bedeutung.

Er wird nicht zum Selbstzweck, sondern zu einem Werkzeug für ein selbstbestimmtes Leben.

Seelenfrieden bedeutet auch, Grenzen zu setzen

Selbstfürsorge zeigt sich nicht nur darin, was du deinem Körper gibst oder wie du mit deinen Finanzen umgehst.

Sie zeigt sich ebenso darin, was du nicht mehr in dein Leben lässt.

Du darfst Grenzen setzen.

Du darfst Nein sagen.

Du darfst Abstand von Situationen und Menschen nehmen, die dir dauerhaft Energie rauben.

Und du darfst ganz bewusst ein Umfeld wählen, das dich unterstützt, inspiriert und wachsen lässt.

Ein Nein zu anderen kann ein Ja zu dir selbst sein

Grenzen zu setzen bedeutet nicht, lieblos zu sein.

Manchmal ist ein Nein im Außen eines der größten Ja zu dir selbst.

Denn wenn du ständig über deine eigenen Grenzen gehst, wird dein innerer Krug irgendwann leer.

Selbstfürsorge bedeutet deshalb auch, deine eigene Energie ernst zu nehmen und verantwortungsvoll mit ihr umzugehen.

Wenn dein eigener Krug überfließt, kannst du aus Fülle geben

Stell dir einmal vor, du würdest nicht mehr versuchen, aus einem leeren Krug einzuschenken.

Stell dir vor, du würdest zuerst dafür sorgen, dass dein eigener Krug gefüllt ist.

Mit Gesundheit.
Mit Liebe.
Mit innerem Frieden.
Mit finanzieller Sicherheit.
Mit Dankbarkeit.
Mit Freiheit.

Dann verändert sich auch die Art, wie du anderen Menschen begegnest.

Du gibst nicht mehr aus Erschöpfung, Verpflichtung oder schlechtem Gewissen.

Du gibst aus Fülle.

Und genau dann können deine Zeit, deine Liebe, deine Energie und auch dein Wohlstand zu einem Geschenk für deine Herzensmenschen und für diese Welt werden.

Erlaube dir, Fülle zu empfangen

Vielleicht geht es also gar nicht darum, weniger für andere da zu sein.

Vielleicht geht es darum, dich selbst endlich mit in den Kreis der Menschen aufzunehmen, um die du dich liebevoll kümmerst.

Du darfst gesund sein.

Du darfst erfolgreich sein.

Du darfst finanziell frei sein.

Du darfst Frieden empfinden.

Und du darfst ein Leben führen, das sich nicht nach ständigem Mangel und Aufopferung anfühlt.

Die Frage ist:

Bist du bereit, dir selbst die Erlaubnis für mehr Fülle zu geben?

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Von Herzen,
Deine Amata 💛


Backoffice-Bearbeitung: Nadja Mondy



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