Lass dein Licht leuchten

„Ihr seid das Licht der Welt.
Man zündet kein Licht an und stellt es unter einen Scheffel,
sondern auf den Leuchter –
damit es allen leuchtet.“

Dieser Satz aus der Bergpredigt begleitet mich schon lange.
Und immer wieder berührt er mich neu.

Vielleicht, weil er so schlicht ist.
Und gleichzeitig so radikal.

Denn er spricht nicht von Leistung.
Nicht von Beweisen.
Nicht von Besser-sein.

Er spricht davon, zu sein.
Und sichtbar zu werden.


Warum wir unser eigenes Licht oft nicht erkennen

Ich glaube, dass viele Menschen ihr eigenes Licht
gar nicht wirklich erkennen.

Oder nur in kleinen Ausschnitten.
Oder sie halten es bewusst zurück –
aus Angst, nicht genug zu sein.
Nicht richtig.
Nicht besonders.

Wenn Menschen wüssten,
wie großartig, wie genial, wie einzigartig sie wirklich sind,
sie würden anders leben.

Freier.
Wahrhaftiger.
Mit mehr Vertrauen in sich selbst.


Sich klein fühlen – mitten unter Großen

Ich kenne dieses Gefühl sehr gut,
sich klein zu fühlen neben anderen.

Als ich damals aus dem Kloster heraus
meine erste Ausbildung gemacht habe –
im Bereich der orthomolekularen Medizin,
kombiniert mit radionischen Energietests –
gab es diese eine Frau.

Ich dachte nur:
Boah. Was die alles kann.
Wie groß sie wirkt.
Wie sicher.

Und ich?
Ich fühlte mich daneben ganz klein.

Ein ähnliches Gefühl hatte ich bei meinem ersten Rhetorik-Seminar.
Das war sogar noch im Kloster.

All diese Menschen.
So präsent.
So klar.
So wortgewandt.

Und wieder dieser Gedanke:
Was mache ich eigentlich hier?


Der leise Vergleich – und das Gefühl, nicht genug zu sein

Ich kenne diese Erfahrung von
„nicht genug sein“.
Von Vergleichen.
Von diesem leisen Zurücknehmen.

Und ehrlich gesagt:
Auch heute taucht das manchmal noch auf.

Wenn mir jemand begegnet,
der in einem bestimmten Bereich unglaublich viel weiß,
sehr erfahren ist
oder scheinbar mühelos Dinge kann,
die mir schwerfallen.

Dann kommt manchmal kurz dieser Gedanke:
Da kann ich gar nicht mithalten.

Es geht nicht darum, mitzuhalten

Doch genau darum geht es nicht.

Es geht nicht darum,
mit jemandem mitzuhalten.
Es geht nicht darum, größer, lauter oder sichtbarer zu sein
als andere.

Es geht darum,
das eigene Licht leuchten zu lassen.


Jeder Mensch trägt etwas Einmaliges in sich

Denn jeder Mensch trägt etwas Einmaliges in sich.
Gaben.
Fähigkeiten.
Qualitäten.

Und oft sind es nicht die „großen“ Dinge,
die die Welt verändern.

Vielleicht bist du jemand,
der unglaublich gut zuhören kann.
Der Raum hält, ohne zu urteilen.

Vielleicht bist du jemand,
der Worte findet,
wo andere verstummen.

Vielleicht hast du eine besondere Gabe,
Dinge zu ordnen,
Struktur zu schaffen,
Ruhe hineinzubringen.

Vielleicht bist du jemand,
der allein durch seine Präsenz
anderen Sicherheit schenkt.

Oder jemand,
der Freude verbreitet.
Der lacht.
Der Leichtigkeit bringt.


Dein Licht muss nichts leisten

All das ist Licht.
Und all das ist ein Geschenk für diese Welt.

Dein Licht muss nichts Spektakuläres sein.
Es muss nicht laut sein.
Es muss nicht perfekt sein.

Es darf einfach deins sein.


Die Welt braucht dein Leuchten – nicht deine Anpassung

Die Welt braucht nicht noch mehr Kopien.
Sie braucht keine angepassten Versionen von dem,
was schon existiert.

Sie braucht dein Leuchten.
Deine Art.
Deine Wahrheit.

Und vielleicht ist heute ein guter Moment,
dir selbst wieder zu erlauben,
dieses Licht nicht länger zu verstecken.

Nicht aus Stolz.
Nicht aus Ego.

Sondern aus Liebe.

Du bist gemeint

Denn du bist gemeint.
Du bist gewollt.
Du bist geliebt.


Und dein Licht darf sichtbar sein.

🌿 Wo hältst du dein eigenes Licht vielleicht noch zurück –
und was würde sich verändern, wenn du es dir erlaubst zu leuchten?


Backoffice-Bearbeitung: Nadja Mondy



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