Das Allgäu genießen

Tag 1191 

Elbsee

Momentan sind wir ja im Allgäu zu Hause und genießen es wirklich hier. Letzte Woche waren wir am Elbsee, dort hat in meiner Kindheit meine Tante gewohnt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir dort als Kinder ganz viel im Moorwasser gebadet haben.

Wir waren dieses Mal zum Mittagessen dort und sind danach dann noch um den See herumgelaufen. Dieser Weg – ein breiter Feldweg – um den See herum ist total schön. Es waren wenig Leute unterwegs, aber wenn wir jemand getroffen haben, waren alle total freundlich und aufgeschlossen, richtig schön. Wir waren dort mit Mama und Papa unterwegs, unser Blick immer auf die Berge gerichtet, auf dieses unglaublich saftige und grüne Gras, auf die vielen Blumen und Blüten. Mein Mann ist ein bisschen vorausgelaufen, da ich immer wieder Fotos haben machen müssen. Ich finde es immer so unheimlich faszinierend was die Natur uns bietet. Das ist einfach etwas traumhaft schönes. 

Seealpe

Es gab ganz viele Schafe und wir haben uns etwas gewundert, denn die standen alle mitten im Matsch, obwohl sie so eine riesige Wiese zur Verfügung hatten. Aber vielleicht ist dieser moorige Untergrund warm und sie mögen das – keine Ahnung! Wir haben dann noch eine Alpe entdeckt, die wir noch gar nicht kannten. Diese Seealpe ist ungefähr in der Mitte, wenn man um den Elbsee herumläuft. Es war dort alles total nett gemacht. Sie hatten einen kleinen Kräutergarten mit dabei, sogar mit Enzian. Den hatte meine Tante früher auch immer  in ihrem Garten. Am Eingang stand eine – wie ich fand – total tolle Tafel mit der Aufschrift: “ “Ab hier bitte lächeln – trotz Maske”.

Neue Wege

Wir haben dort eine kurze Pause gemacht, bevor wir zurückgefahren sind nach Ottobeuren. Cabrio fahren ist einfach was schönes. Wenn der Himmel über einem offen ist und man den Wolken zuzuschauen kann. Ich gebe immer gerne “kürzeste Weg nach Hause” ins Navi ein, um Neues zu entdecken. Wir sind natürlich – wie oft, wenn man so fährt – auch in eine Sackgasse reingeraten, wo wir nicht weiter konnten – macht nichts! Einfach umdrehen, neue Wege suchen und finden, wie im Leben eben auch. 

Am nächsten Tag hatten wir gedacht, wir machen einen kurzen Ausflug zum Eschacher Weiher, aber dann hat es zugezogen und wir sind nur kurz zum baden hin. Auf dem Heimweg sind wir wieder Wege gefahren, die wir noch nie gefahren sind. Auch das es gibt hier.

Zu Hause wurden wir schon erwartet. Wir werden hier rundherum verwöhnt, es ist total schön. Meine Mama und mein Papa richten uns immer alles her. Morgens früh sind die beiden oft schon unterwegs im Wald, genau wie ich auch. Morgens durch Wald zu gehen hat einfach etwas ganz besonders. Dieses frische Grün im Wald, das ist so faszinierend. Die Vögel, die unterwegs sind, die Rehe, die Eichhörnchen… Ich liebe vor allem das Kneipen im Motzabach, auf das hatte ich mich schon sehr gefreut. Nachdem es so geregnet hatte, war das Wasser natürlich schmutzig und man kann dann die Fische nicht sehen – aber macht nichts. 

Zu Hause hat uns dann meine Schwester überrascht. Christoph hat nach langer Zeit mal wieder Zeitung gelesen. Wir haben ja keine mehr, aber wenn man daheim ist, dann macht man so etwas mal.

Am Nachmittag haben wir dann auch noch mal einen Spaziergang gemacht. Wir sind auch an der Basilika vorbei, die ja einfach wunderschön ist. Das Gebäude gegenüber wurde sehr schön wieder hergerichtet und wunderschön bepflanzt. Wir haben noch einmal ein kurzes Selfie aufgenommen und natürlich noch einmal die Blumen genossen, weil die Natur so unheimlich inspirierend und so wunderschön ist. Daran kann ich mich einfach nie sattsehen. 

Wie geht es Dir, wenn Du in der Natur bist? Kannst Du Dich auch so sehr ihrer ganzen Fülle erfreuen? Schreib mir gerne in die Kommentare was genau Dich so fasziniert an der Natur.

Ich wünsche dir ganz viel Freude und einen traumhaft schönen Tag,

Deine Amata

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