Das Ende der Weltreise?

In letzter Zeit wurde uns oft die Frage gestellt, ob Paraguay nun das Ende der Weltreise ist und ich möchte diese Frage heute gerne beantworten. Wir sind ja nun schon einige Zeit hier in Paraguay und im September haben wir auch unseren Hochzeitstag hier gefeiert – beim Mexikaner. Wir hatten damals in Mexiko auch so eine tolle Zeit gehabt, daher war es eine wundervolle Erinnerung und wir haben diesen Mexikaner entdeckt und haben gesagt: Da gehen wir hin und feiern unseren Hochzeitstag.

Natürlich mit diesem bekanntne Bohnenmuss, das ja nicht sonderlich appetlich ausschaut aber durchaus lecker schmeckt. Und die Mexikaner haben ja überall so bunte Farben und Lebensfreude. Ich habe mir zur Feier des Tages eine Piña Colada gegönnt. Zum Essen hatten wir auf Empfehlung eine gemischte Platte, wobei mir das ganze Fleisch immer viel zu viel ist. Aber Guacamole, Zwiebel, Paprika – super lecker.

Wir sind noch einer weiteren Empfehlung gefolgt und haben uns die Galeria anzuschauen. Das ist ein ganz neues modernes Shopping Center mit ganz, ganz viel grün und Wasser. Beim Betreten wird auch Temperatur gemessen und Maskenpflicht – ansonsten wirklich beeindruckend. Oben von den Restaurants aus hat man einen Blick über die ganze Stadt und es gibt in vielen dieser Shopping Malls auch Kinobereiche und natürlich viele Cafés. Diese ist eine der modernsten Shopping Malls in Paraguay, ich glaube so ein Shopping Center habe ich noch nicht einmal in Deutschland gesehen.

Wir haben dort ein französisches Café entdeckt mit kleinen Leckereien, die gab es dann noch als Hochzeits-Nachtisch.

Wir sind dann noch etwas durch das Shopping Center gebummelt und ich staune bei den tollen Schuhen, die es gibt, immer darüber, wie die Frauen darin überhaupt laufen können. Hier auf diesen Wegen auch mit solchen Schuhen – wirklich erstaunlich. Ich habe dann in einem Geschäft einen wunderbaren Winterpulli geholt, denn auch hier wird es ab und zu mal frisch. Wir haben auch wunderschönes Geschirr gesehen – es gibt ja so viele tolle Sachen.

Am nächsten Tag hatten wir uns mit Andro verabredet. Er hat uns für einen Tag rumgefahren, auch das war auf Empfehlung. Zuerst haben wir in Luca bei einer Kirch Halt gemacht. Rundherum wunderschön angelegt mit einem grossen Park, innen sehr einfach und schlicht gehalten, ganz anders als es z.B. in Italien oft war oder auch in Deutschland oft ist.  Aber die Menschen hier sind sehr grundlegend frömmig.

Die leben die Religion. Es ging dann weiter Richtung Aregua und auf dem Weg gab es ganz viel dieser Möbel- und Holzsachen und unser Fahrer hat natürlich auch hier mal Halt gemacht. Einmal bei einem Anbieter, der Möbel aus Lapachobäumen macht, ein sehr wertvolles hartes Holz, sehr, sehr massiv. Aber es gibt natürlich auch sehr einfache Holzsachen.

Wir sind weiter nach Aregua – die Erdbeer-Stadt. Dort wurde gerade alles vorbereitet für das Erdbeer-Fest und das erste war für Christoph Erdbeeren zu kaufen. Neben dem Stand werden die Erdbeeren gleich geputzt und auch gleich Marmelade gemacht. Es ist ja die Kunsthandwerk-Stadt und daher gibt es ganz viele Töpfe, Blumentöpfe, Schalen, Vasen. Eine dieser grossen Vasen hat mir so gut gefallen, dass ich sie mitgenommen habe.

Danach ging es weiter Richtung San Bernadino. Auch hier auf dem Weg ging es vorbei an ganz vielen Holzanbietern und wir haben nochmals einen kurzen Stopp gemacht. Es war bei einer Familie, wo die ganze Familie mitgearbeitete hat. Im Hinterhof ist sozusagen die Schreiner-Werkstatt, neben dem Volleyball-Platz wird hier gearbeitet. Es gibt über Tische zu Hängeschaukeln alles.

San Bernadino hat uns mit Tafeln mit Herzen begrüsst. Fast überall in den grösseren Ortschaften gibt es so Begrüssungsschilder. Der See dort hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt. Blauer Himmel, etwas Sandstrand weiter unten, Musik hat gespielt – wunderbar. Ich habe dort einen schönen Platz gefunden, um meine Videos zu machen. Einmal in der Woche nehme ich ja auch Videos zum Thema Business, zum Thema erfüllt und frei leben. Und das war einfach ein richtig schöner Platz dort.

Es war noch ziemlich ruhig, da wir bereits um 7:30h in Asunción losgefahren waren, d.h. wir waren noch relativ früh dran. Schade ist, dass man in diesem See nicht baden kann – das ist leider so. Der Blick ist einfach herrlich. Es gab ganz viele Verkaufsstände, auch mit Hängematten – ein Traum. Eine Hängematte ist mein Lieblingsplatz zum relaxen.

Der nächste Stopp war in Altos, da sind wir bei Nina im Café eingekehrt. Dort gibt es super-leckeren Kuchen. Wenn du einmal in Altos bist, dann solltest du unbedingt bei Nina im Café vorbeischauen.

Andro hat uns weitergefahren zu einem Touristenmagneten. Nicht unbedingt das, was wir uns normalerweise so anschauen würden, aber es ist sicher einmal sehenswert. Es ist ein Flugzeug, in dessen Innenraum man essen kann. Im Aussenbereich gab es einen Pool, aber zum baden hatte ich keine Lust an diesem Tag.

Wie wir da waren, war relativ wenig los, von daher konnte man ganz entspannt dort essen. Das Essen war jetzt nicht so, dass man deswegen dort hin müsste, aber das Flugzeug und der Pool – das hat natürlich schon etwas. Besonders mit Kindern ist es sicherlich ein Erlebnis dort zu sein. Es gibt übrigens zwei nebeneinander. Eines mit Hotel und Essen und ein anderes “nur” mit Pool und Flugzeug. Natürlich haben wir dort ein kleines Foto-Shooting gemacht, da es eine besondere Kulisse ist.

Paraguay ist unglaublich grün, das ist mir auf dieser Rundfahrt wieder aufgefallen. Wie es dann im Sommer ist, werden wir noch erleben.

Wir sind dann zu Andros Schwester gefahren. Er wohnt in Nueva Colombia mit seiner Familie. 

Danach ging es am Abend zurück Richtung Asunción und wir haben beschlossen, dass wir uns nochmal ein Auto ausleihen, um uns noch einmal ein paar Tage dieses wunderbare Land anzuschauen. 

Der erste Trip mit dem eigenen Auto führte uns wieder nach San Bernadino. Dort haben wir eine Kirche entdeckt, die wir beim letzten Mal noch nicht gesehen hatten. Auch ein nettes kleines Hotel oberhalb mit Blick auf den See und ein schönes Café haben wir entdeckt. Im Café gab es einen super-leckeren kleinen Kuchen, ähnlich einem Käse-Kuchen, allerdings grün, da aus Matcha. 

Ist nun Paraguay das Ende der Weltreise? Es ist mal eine längere Unterbrechung. Wir werden hier erst mal für eine längere Zeit bleiben. Ich habe mir schon seit längerem eine “Home Base” gewünscht und aufgrund der momentanen Situation wird das jetzt erst einmal Paraguay sein.

Schaue dir gerne das YouTube-Video zu diesem Blog an, dann kannst du ganz viele Bilder sehen und dir somit einen Eindruck machen, wie wunderschön Paraguay ist. Paraguay ist auf jedenfall eine Reise wert.

Für heute wünsche ich Dir jetzt einen wundervollen Tag und natürlich wie immer ein erfülltes und freies Leben,

Deine Amata

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