7 Tipps für ein achtsames und bewusstes Leben

Heute geht es um ein achtsames und bewusstes Leben und wir legen direkt los:

Dankbarkeit

Das allererste für ein achtsames und bewusstes Leben ist in meinen Augen das Wort Danke. Wenn Du morgens aufwachst, als allererstes Danke zu sagen. Denn es ist ja nicht selbstverständlich, dass wir aufwachen und auch nicht, dass wir aufstehen können, dass wir sehen und hören können, dass wir ein Dach über dem Kopf haben, etwas zu essen. Rausgehen können, Menschen treffen können – all’ dies ist nicht selbstverständlich.

Danke, als Start in den Tag. Aber nicht nur Danke mit dem Kopf als Wort sagen, sondern ein Danke, das wir spüren dürfen. Dieses Danke, das unser ganzes Herz durchdringt, denn Danke hat eine ganz, ganz hohe Schwingung. Und wenn wir achtsam Danke sagen, dann haben wir einen ganz anderen Start in den Tag hinein. Und wenn wir auch tagsüber immer wieder Danke sagen, werden wir all diese Dinge, die wir nach diesem Danke tun, viel bewusster, viel achtsamer tun und damit auch intensiver. Dies verändert so unheimlich viel in unserem Leben, aber auch im Leben der Menschen, mit denen wir zusammen sind.

Bewusst atmen

Ja, der Atem funktioniert sowieso, wir atmen automatisch, aber ich lade Dich ein, bewusst zu atmen. Auf den Atem zu achten, bewusst ein- und auszuatmen, beim einatmen wahrzunehmen, dass es kommt und beim ausatmen darauf zu achten, das es geht… alles ohne unser Zutun. Wir brauchen uns nicht anzustrengen, um zu atmen; es geschieht einfach. Das Leben geschieht. 

Atme bewusst in den Bauch ein, vielleicht magst Du sogar die Hand auf den Bauch legen, und dann spüre wie der Atem in Dich hineinfließt. Und dann wie Du ihn loslassen darfst und wie dabei alles gehen darf. Du kannst beim einatmen auch hinspüren: ich darf Liebe, ich darf Licht, ich darf Freiheit – all das – einatmen und beim ausatmen darf ich alles loslassen, das mich einengt und belastet. 

Also achtsam und bewusst atmen, ist ein ganz ganz wesentlicher Punkt für ein achtsames und bewusstes Leben.

Barfuß laufen

Falls Du einen Garten hast, geh’ morgens früh raus in’s Gras! Barfuß durch das Gras gehen. Als Kinder haben wir das so selbstverständlich gemacht. Heute ist es oft in Vergessenheit geraten. Bei meinen Seminaren habe ich das ganz oft morgens gemacht, dass wir barfuß  durch einen Bach gegangen sind – ob Sommer oder Winter, ganz gleich. Dieses barfuß gehen, den Boden unter den Füssen zu spüren, wahrzunehmen, achtsam zu sein. Den Weg, den Boden, die Erde wieder unter den Füssen zu spüren. Wenn Du darauf achtest und einfach mal ein paar Minuten barfuß gehst, wirst Du merken, wie Du mehr im Hier und Jetzt bist und viel bewusster lebst.

Kraftorte

Such Dir Kraftorte, die Du immer wieder aufsuchen kannst. Für manche ist es der Wald, wo sie immer wieder hingehen, jeden Morgen, jeden Mittag, jeden Abend. Für andere ist es eine Kirche, für andere ist es aber auch zu Hause ein Platz, ein Ort. Ein Platz, wo Du ein Bild hast, wo Du eine Ecke für Dich hast, wo Blumen stehen. Wo Du immer wieder hingehen kannst und Kraft tanken kannst. Und diesen Kraftort dann bewusst aufzusuchen. 

Ich empfehle Dir einen Kraftort richtig einzurichten, wo Du tatsächlich hingehen kannst, aber auch ihn Dir vorzustellen und gedanklich dort hinzugehen ist unheimlich kraftvoll. Drei oder viermal am Tag, Dich daran zu erinnern, eine kurze Pause zu machen, innehalten, um gedanklich an diesen Kraftort zu gehen. 

Denn Dein Gehirn kann nicht unterscheiden, ob das Realität ist oder nicht. Das kennst Du, wenn Du z.B. voll und ganz in einem Kinofilm mit fieberst. Dein ganzer Körper geht da mit, obwohl Du genau weisst, dass es nur ein Film ist. Und so funktioniert das mit Deinem Kraftort auch.

Liebes Tankstelle

Der fünfte Punkte hängt ganz eng zusammen mit den Kraftplätzen – eine Liebes Tankstelle. Eine Liebes Tankstelle ist schlicht und ergreifend, das, was Du jetzt gerade tust, ganz bewusst und in Liebe zu tun. 

Vielleicht kennst Du die Geschichte von meiner Mitschwester Basilia, die schon weit über 80 war, als ich sie kennengelernt habe. Basilia hat 50 Jahre lang für bis zu 200 Personen Kartoffeln geschält und Salat geputzt – da war richtig was zu tun. Und sie hat das mit Liebe gemacht. Ganz bewusst jede Kartoffel “Nur für Dich, lieber Heiland, segne sie”. Das sind alte Sprüche, aber diese Liebe und aus Liebe heraus etwas zu tun, das macht den Unterschied. Ob beim Salat putzen, beim Geschirrspülen, ob Du mit Menschen zusammen bist – egal wo. Immer wieder innezuhalten und ganz bewusst in die Liebe hineinzugehen. Allein dieses Wort zu sagen, zu denken, zu spüren und das, was Du jetzt tust, bewusst aus der Liebe heraus zu tun und das zu segnen. 

Schweigen

Der sechste Tipp ist für manche etwas herausfordernd – schweigen. In der Stille liegt die Kraft heisst es nicht umsonst. Gönn’ Dir immer wieder ein paar Minuten des Schweigens. Und wenn es nur einmal am Tag ist, dass Du Dir drei, vier, fünf Minuten Schweigen gönnst. Denn im Schweigen wird so vieles offenbar. Und schweigen kannst Du sogar, wenn im Hintergrund vieles geschieht. Ob Verkehrslärm, ob Vogelgezwitscher, ob Musik – schweigen ist eine unglaubliche Kraft. Wenn Du achtsam in ein Schweigen hinein gehst, dann wirst Du es erfahren und erspüren, dass Du ein viel erfüllteres, tieferes Leben führen kannst. Und ich selbst mache in meinen Kursen und Seminaren auch immer so Schweige-Zeiten, ganz bewusst. 

Achtsamkeits-Rituale

Und der siebte und wichtigste Punkt ist, dass wir nicht nur zwischendurch etwas machen, sondern dass wir Achtsamkeits-Rituale in unser Leben integrieren. Wenn Du mich schon länger kennst, dann weisst Du, dass für mich das Morgenritual so ein ganz, ganz wichtiger Punkt ist. Wenn Du magst, dann schau Dir gerne mein YouTube-Video dazu an.

Aber genauso auch das Abendritual. Rituale zu schaffen, die es Dir ermöglichen, achtsam zu sein mit Dir selbst, mit Deinem Körper, mit Deinem Leben, mit Deinem Umfeld, mit Deiner Umgebung, mit den Menschen, die Dich umgeben und bewusst zu leben. Und solche Rituale sind unheimlich unterstützend, weil Du dann nicht immer wieder neu überlegen musst, sondern Du machst es eine gewisse Zeit und dann ist es sozusagen fast automatisch. 

Ich selbst nehme die 9-9-9-Regel dazu, das ist sehr hilfreich. Wenn Du mehr dazu wissen möchtest, dann schreib mir gerne, lass uns darüber sprechen. Denn es ist unglaublich unterstützend mit neun Minuten am Tag, einmal neun Tage und dann neun Wochen etwas zu integrieren, das Dein Leben von grund auf verwandeln kann.

Welcher dieser sieben Tipps für ein achtsames und bewusstes Leben spricht Dich besonders an? Vielleicht hast Du den einen oder anderen sogar selbst schon umgesetzt. Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Was bedeutet es für Dich, achtsam und bewusst zu leben?

Für mich verändert es im Leben alles und nein! Ich selbst bin nicht immer achtsam; ich bin ein ganz normaler Mensch. Aber ich weiss, wie gut es mir tut, achtsam zu sein und ich richte mich immer wieder auf’s Neue darauf aus. 

Ich wünsche Dir einen traumhaft schönen glücklichen und erfüllten Tag. 

Lass es Dir gut gehen,

Deine Amata

2 Kommentare zu „7 Tipps für ein achtsames und bewusstes Leben“

  1. Schumertl-Fischer Gabriele

    Liebe Amata,
    ich versuche dich seit Freitag in Ottobeuren telefonisch zu erreichen, leider ohne Erfolg. Ich leite die Kita „St. Vinzenz“ in Thannhausen seit 11 Jahren und mir geht es seit zwei Jahren damit immer schlechter. Mir wäre sehr daran gelegen dich persönlich kennen zu lernen, um dir ein paar Fragen zu stellen.
    Ganz liebe Grüße
    Gabriele Schumertl-Fischer

    1. Liebe Gabriele,
      danke für Deine Anfrage.
      Wir sind schon seit 2018 auf Weltreise, wie ich gesehen habe, hast du bereits eine Freedom-Session gebucht.
      Ich freue mich auf unser persönliches Kennenlernen.

      Sonnige Grüsse aus Paraguay
      Amata

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