Von Sizilien aus nach Genua

Tag 1162 

Am Anfang der Woche hatte ich ja noch unser Radiointerview, zwei weitere Interviews, noch etwas gearbeitet und dann hieß es packen und Abschied nehmen von diesem genialen Platz, wo wir jetzt neun Monate in vollen Zügen genossen haben. Wir hatten ein letztes Mittagessen dort und dann haben wir eingepackt und Abschied genommen von den Kätzchen. Und das war auch ganz und gar nicht leicht. Überhaupt ist uns das Abschied nehmen richtig schwer gefallen dieses Mal. Es war einfach ein super, super schönes Plätzchen und da werden wir ganz sicher wieder herkommen.

Auf dem Weg zur Fähre haben wir an einem Strand Halt gemacht, den wir auch zum ersten Mal entdeckt haben und dann waren wir noch in Terrasini bei Isabella. Da wachsen gerade die Agaven, die sehen aus wie Spargel, die in die Höhe wachsen; dick, frisch und knackig, bestimmt zwei, drei Meter hoch! Unglaublich! Das spriesst gerade alles nur so raus. Bei Isabella war um die Zeit noch gar nicht so viel los, aber bei ihr auf der Terrasse sitzt man einfach wunderschön. Wenn Du mal in Terrasini bist, dann solltest Du unbedingt dort hingehen, denn der Ausblick ist einfach gigantisch, ihr Restaurant heisst BARinello. Wir haben uns ein bisschen ausgetauscht und unterhalten, sie ist ja bereits seit einiger Zeit auf Sizilien.

Und dann ging es für uns weiter. Wir haben beschlossen, an der der Küste entlang zu fahren und haben dann noch einen Strand entdeckt, den wir auch noch nicht gesehen hatten vorher, mit ganz vielen Strandhäuschen, die sie jetzt aufbauen. Und anschließend sind wir in so eine kleine Bucht gefahren, dort war es auch total nett und so haben wir beschlossen, dass wir hier noch kurz Mittagessen. Wir haben dort ein Bistro entdeckt, total süß gemacht, wo wir später noch mal hin sind, weil wir erst einmal Mittagessen wollten. Im Sommer ist da richtig viel los, wurde uns gesagt, aber im Moment war alles noch ganz ruhig und entspannt. 

Dann ging es weiter zu unserem Schiff, welches gar nicht so leicht zu finden war. Wir mussten runter in die zweite Tiefgarage, welche dann abgeschlossen wurde, was uns neu war. Ich hatte ganz vergessen meinen gelb Rucksack mit den E-Books aus dem Auto mitzunehmen und dachte, den könnte ich ja später holen… das war eine Täuschung. Aber vielleicht war das genau gut so, denn wir waren auf der Fähre, Internet hat nicht funktioniert, trotz WLAN, mobile Daten ja sowieso nicht, das hiess ein Tag komplett einfach nur Sonne und Meer, einfach nur schauen, essen und genießen.

20 Stunden später sind wir dann in Genua angekommen. Ich finde es immer super spannend, wenn diese großen Kreuzfahrtschiffe, Fähren oder die ganzen Frachter von diesen kleinen Schiffen begleitet und abgeholt werden. In Genua einzulaufen, das war auch beeindruckend. Dieser Hafen ist ja gigantisch! Wir waren noch nie in Genua. Ich war schon angenehm überrascht wie wir reingefahren sind, ich fand, das hat total toll ausgeschaut. Wir hatten das Glück, dass wir ganz in der Nähe von diesem Hafen ein Zimmer gebucht hatten. 

Der Ausblick vom Zimmer aus war auch einfach super schön und wenn man raus ging, dann war man gleich um‘s Eck in der Altstadt und für eine Nacht war das einfach genial. Vollkommen überraschend war, als wir unser Auto geparkt hatten und überlegt haben, wo jetzt unser Hotel sein könnte, da kommt jemand auf uns zu und was für eine Überraschung!Es war mein Bruder! Der hatte am Vortag Geburtstag und er hat uns hier abgeholt und wir haben seinen Geburtstag hier gefeiert, sind mit ihm durch die Altstadt geschlendert, haben die Via Geribaldi dort entdeckt – das ist ja fast überall in Italien die Haupteinkaufsstraße, mit diesem Traum Häusern, die Häuser sind gigantisch. Genua ist wirklich wow! Diese Altstadt ist richtig, richtig beeindruckend. Um jedes Eck, um das wir gegangen sind, haben wir was Neues, was schönes entdeckt. Fast ein bisschen schade, dass wir nur eine Nacht hier gebucht haben. Wir haben uns einfach treiben lassen durch die Altstadt hindurch, haben ganz entspannt den ersten Cocktail genossen und dann den Sonnenuntergang hier in der Altstadt und sind dann am Abend noch in einer kleinen Pizzaria eingekehrt. Überall sind die Italiener und jetzt auch wieder die Touristen. 

Warst Du schon mal in Genua? Schreibe gerne in den Kommentaren, was man unbedingt noch gesehen haben sollte. Wenn Du Bilder zu diesem Tagebucheintrag sehen möchtest, dann schaue Dir gerne mein YouTube-Video zu diesem Beitrag an.

Ich wünsche Dir noch einen traumhaft schönen Tag! Nächste Woche geht’s weiter!


Deine Amata

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